Zuschuss autokauf

Neben Herstellerrabatten erhalten Sie auch einen doppelten Umweltbonus für ihr neues E-Auto.

Steuerersparnis

Bei einer Zulassung eines E-Fahrzeugs bis Ende 2025 sind Sie bis zu 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit.

KostenFreies Parken

An vielen gebührenpflichtigen Parkplätzen parken Sie mit einem E-Kennzeichen kostenfrei.

einfaches laden

Die Mehrzahl der E-Auto Modelle verfügt über einen Typ-2-Stecker, welcher als Standard definiert wurde.

Zuschüsse für Elektroautos

Neben speziellen Rabattaktionen der Hersteller gibt es seit 2016 einen staatlichen Umweltbonus, mit dem die Bundesregierung den Kauf von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen fördert. Der bereits Anfang 2020 erhöhte Bonus wurde aufgrund der Corona-Krise sogar verdoppelt. So bekommen Sie aktuell für Elektroautos einen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro und für Plug-In-Hybride bis zu 6.750 Euro.

Die erhöhte Förderung gilt für Neufahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 erstmals zugelassen wurden.

Wer bekommt den Zuschuss?

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung
  • Stiftungen
  • Körperschaften
  • Vereine

Förderfähige Autos

Ob Ihr Fahrzeug tatsächlich bezuschusst wird, können Sie in der Liste der förderfähigen Autos einsehen. Hier befinden sich die verschiedenen Ausstattungsversionen der förderfähigen Modelle (nach Nettolistenpreis), jedoch nur mit einem Grundpreis bis maximal 65.000 Euro.

Zuschüsse im Überblick

E-Auto

bis 40.000 Euro

6.000 Euro Bundesanteil

3.000 Euro Herstelleranteil

9.000 Euro Gesamt

E-Auto

bis 65.000 Euro

5.000 Euro Bundesanteil

2.500 Euro Herstelleranteil

7.500 Euro Gesamt

Plug-In-Hybrid

bis 40.000 Euro

4.500 Euro Bundesanteil

2.250 Euro Herstelleranteil

6.7500 Euro Gesamt

Plug-In-Hybrid

bis 65.000 Euro

3.750 Euro Bundesanteil

1.875 Euro Herstelleranteil

5.625 Euro Gesamt

Quelle: BAFA. Es gilt der Netto-Listenpreis des Basismodells in Deutschland.

Wie bekomme ich den zuschuss?

Nachdem Sie ihr Fahrzeug gekauft und zugelassen haben, können Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf den entsprechenden Zuschuss stellen. Das BAFA bietet dazu ein Online-Portal an, das Ihnen zeigt, welche Unterlagen in Ihrem Fall einzureichen sind. Nach erfolgreicher Beantragung erhalten Sie dann eine Überweisung mit Ihrer persönlichen Fördersumme.

Steuervorteile für Elektroautos

Auch bei der KFZ-Steuer genießen E-Mobilisten einige Vorteile. Für batterieelektrische Fahrzeuge, die bis Ende 2025 erstmals zugelassen werden, muss bis zu zehn Jahre lang keine KFZ-Steuer gezahlt werden. Die Regelung ist bis Ende 2030 befristet. Nach einem Halterwechsel innerhalb dieser zehn Jahre wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den dann noch verbleibenden Zeitraum gewährt.

Seit dem 1.01.2020 wird die Privatnutzung von Elektro-Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis bis 60.000 Euro, die mehr als zur Hälfte dienstlich genutzt werden, monatlich nur noch mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil besteuert. Für Hybridelektrofahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge mit einem jeweils höheren Bruttolistenpreis bleibt es bei der bisher geltenden 0,5-Prozent-Regelung.

Vorteile des E-Kennzeichens

Um bei der Zulassungsstelle ein Nummernschild mit einem „E“ am Ende beantragen zu können, benötigen Sie ein Batterie-Elektroauto oder ein Plug-In-Hybrid mit elektrischer Reichweite von mindestens 40 Kilometern oder einem CO 2-Ausstoß von weniger als 50 g/km.

Kostenfreies Parken

In immer mehr deutschen Städten genießen Sie durch das E-Kennzeichen Vorteile beim Parken. An gebührenpflichtigen Parkplätzen können Sie so Ihr Fahrzeug kostenfrei abstellen. Auch in Brandenburg an der Havel parken Sie in den entsprechend beschilderten Zonen kostenlos.

Allerdings darf jede Kommune selbst entscheiden, ob sie den Fahrern von E-Autos exklusive Privilegien einräumt, sodass sich in einer fremden Stadt ein Blick auf die Beschilderung lohnt.

Parken an Ladesäulen

Oftmals ist das E-Kennzeichen Voraussetzung, damit Sie überhaupt an einer Ladesäule parken bzw. laden dürfen – so auch in Brandenburg an der Havel.

Je nach Lage der Ladesäule ist die Parkdauer begrenzt, achten Sie daher an den markierten Parkflächen auf die Beschilderung. Doch keine Sorge, zum Aufladen des Akkus ist die Parkzeit für gewöhnlich ausreichend.


Wissenswertes rund ums Laden

Steckertypen

In Europa gilt mittlerweile der Typ-2-Stecker als Standard, weshalb auch die meisten Ladesäulen – auch in unserer Havelstadt – mit einem Typ-2-Anschluss ausgestattet sind. Fahrzeuge asiatischer Automobilhersteller haben meist einen Typ-1-Stecker. Mit einem entsprechenden Kabel können auch sie an Ladesäule bzw. Wallbox geladen werden.

Normalladen & Schnellladen

Ladeleistungen bis 22 kW werden als Normalladen (AC) bezeichnet. Unsere öffentlichen Ladesäulen in Brandenburg an der Havel haben diese Ladeleistung von 22 kW. Als Schnelllader wird eine Lademöglichkeit bezeichnet, die eine Leistung von mehr als 22 kW zulässt (DC).

Ladekarte

An öffentlichen Ladesäulen wird das Laden mit einer Ladekarte besonders einfach. Sie enthält einen RFID-Chip, der den Kartenbesitzer eindeutig identifiziert und somit darüber auch eine Abrechnung des Ladevorgangs erfolgt. 

Ad-hoc-Laden

Es ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass an öffentlichen Ladesäulen auch ein spontanes Laden ohne Vertragsbindung möglich sein muss. Dazu benötigen Sie lediglich ein Smartphone, um die Webseite mit Bezahlmöglichkeit aufzurufen.

Gut zu wissen

Die maximale Ladeleistung wird immer durch das schwächste Glied der Kette bestimmt.

Bietet ein Ladepunkt 22 kW Leistung, das angeschlossene Fahrzeug kann aber beispielsweise nur 3,7 kW verarbeiten, so wird nur mit 3,7 kW geladen.

Das gleiche gilt auch andersherum:
Kann das Fahrzeug 22 kW, der Ladepunkt aber nur 3,7 kW verarbeiten, wird auch nur mit 3,7 kW geladen.

f.a.q.

Häufig gestellte Fragen zu E-Autos

Was ist der Unterschied zwischen Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybriden?

Elektrofahrzeuge werden ausschließlich über einen elektrischen Motor angetrieben. Der Elektromotor wird durch einen mechanischen oder elektrochemischen Energiespeicher oder aus emissionsfrei betriebenen Energiewandlern angetrieben. 

Hybridfahrzeuge hingegen haben zusätzlich noch einen herkömmlichen Motor und benötigen daher auch einen Kraftstofftank. Die Batterie wird beim Fahren über den Motor aufgeladen.

Plug-In-Hybridfahrzeuge (kurz PHEV) können gegenüber normalen Hybridfahrzeugen an einer Steckdose geladen werden – zum Beispiel an unseren öffentlichen Ladesäulen oder einer Wallbox Zuhause oder auf dem Parkplatz des Arbeitgebers. Ein Hybridantrieb nutzt beim Fahren automatisch eine energiesparende Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor. Dabei sind entweder beide in Betrieb oder nur eine der beiden Antriebsarten. Kurze Strecken fahren Sie so üblicherweise rein elektrisch.

Durch Bremsenergierückgewinnung, auch Rekuperation, kann zusätzlich Energie beim Bremsvorgang zurückgewonnen und der Akku damit aufgeladen werden.

Was beeinflusst die Reichweite eines E-Autos?

Die tatsächliche Reichweite Ihres Elektroautos hängt von mehreren Faktoren ab.

Nicht nur die Zuladung, Fahrweise und Geschwindigkeit beeinflusst die Reichweite. Darüber hinaus spielen auch der Fahrstil, die Topografie und die Wetterbedingungen eine entscheidende Rolle. Mit der Rekuperation optimieren Sie Ihre Reichweite, indem Sie Brems- und Bewegungsenergie zurück gewinnen. Dabei überrascht es nicht, dass beim Bergauffahren deutlich mehr Energie verbraucht wird, wohingegen beim Bergabfahren wieder Energie zurückgewonnen wird. Außerdem ist meist bei wärmeren Temperaturen im Sommer die Reichweite höher gegenüber winterlichen Bedingungen.

Wie berechnet sich die Ladezeit?

Sie können die Ladezeit ermitteln, indem Sie die Batteriekapazität durch die Ladeleistung Ihres E-Autos teilen.

Ein Beispiel: Ihr Auto hat eine Kapazität von 85 kWh. Bei einer Ladeleistung von 22 kW beträgt die Ladezeit der Batterie circa vier Stunden.

Angenommen Sie würden Ihr Auto an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose mit 2,3 kW laden, so würde sich die Ladezeit auf 37 Stunden erhöhen. Nicht nur deswegen wird diese Lösung ausschließlich für Notladungen empfohlen. Auch aufgrund der Dauerbelastung und der Gefahr von Überhitzungen und Kabelbränden wird davon abgeraten.

Wie sicher ist das Laden von Elektroautos?

Beim Thema Sicherheit geht es vor allem um zwei Aspekte: Schutz von Person und Auto.

Ladesäulen sind umfassend gegen Nässe und Schnee geschützt, sodass sie keinen Stromschlag hervorrufen können. Erst wenn das Auto tatsächlich mit der Ladesäule oder Wallbox verbunden ist, fließt auch tatsächlich Energie. Darüber hinaus werden die Ladepunkte nur von Fachbetrieben installiert, um die notwendigen Sicherheitsanforderungen gewährleisten zu können.

Außerdem ist auch der Ladevorgang abgesichert, sodass er sich nicht durch Unbefugte unterbrechen lässt. Zum einen kommt es zu einer elektrischen Verriegelung an der Ladesäule, zum anderen ist auch durch Abschließen des Fahrzeugs das Kabel abgesichert. Somit kann weder vom Auto, noch von der Ladesäule das Kabel entfernt werden.


Was zeichnet das Fahrverhalten eines E-Autos aus?

Elektroautos gelten als sehr komfortabel, da sie sehr geräuscharm und vibrationsfrei fahren. Da das Drehmoment beim Elektromotor gleichmäßig hoch ist, ist sofort die volle Leistung vorhanden, was sich wiederum bei der schnellen Beschleunigung wiederspiegelt. Außerdem sind E-Autos Automatikfahrzeuge, sodass nicht geschaltet werden muss.

Benötige ich ein eigenes Ladekabel?

Öffentliche Ladesäulen (AC) haben im Regelfall eine sogenannte Typ 2 Steckdose, weshalb Sie dort Ihr eigenes Ladekabel mitbringen müssen. An Schnellladesäulen (DC) sind die Kabel immer fest angeschlagen, sodass Sie dort kein Eigenes benötigen.

Kann ich ein E-Auto an einer haushaltsüblichen Steckdose laden?

Stellen Sie sich vor, Sie würden über 10 Stunden Ihren Wasserkocher laufen lassen. Genauso verhält es es sich mit E-Autos, die über mehrere Stunden mit einer Ladeleistung von 2,3 kW laden und somit die maximale Leistung einer Haushaltssteckdose komplett ausreizen. Die Steckdose ist darauf jedoch nicht ausgelegt. Daher sollten Sie das Laden an einer haushaltsüblichen Schuko-Steckdose eher als Not-Lademöglichkeit betrachten. Andernfalls riskieren Sie erhöhte Brandgefahr durch Kabelbrände.

Ohnehin wäre hier die Ladeleistung begrenzt und damit die Ladedauer sehr lang. Zu empfehlen ist daher die Installation einer speziellen Ladestation für Elektroautos, der sogenannten Wallbox.

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